Veganer Wein?

Wo liegt der Unterschied...?

 

 

Immer mehr Menschen ernähren sich vegan - in Deutschland liegt die Zahl der Veganer bereits deutlich über 1 Million.  Diese Entwicklung haben wir schon sehr früh vorausgesehen und haben 2011 mit unseren ersten veganen Weinen "experimentiert". Im Jahr 2012 haben wir dann unsere gesamte Weinproduktion auf vegan umgestellt.

 

Nach dem Abpressen der Trauben, ist der Most (frisch gepresster Saft) noch sehr trüb. Um den trüben Most vor der Gärung blank bzw. klar zu bekommen, setzt man normalerweise Hilfsmittel tierischen Ursprungs wie z.B. Gelatine ein.

 

Wir verzichten seitdem bei der Klärung der Weine auf diese Produkte. Stattdessen verwenden wir pflanzliche Alternativeprodukte.

 

Was versteht man bei der Weinbereitung unter der „Klärung oder Schönung" von Wein? 

Die pflanzliche Klärschönung verbindet sich mit dem Trub, es entstehen größere und schwerere Trubflocken, die sich dann schneller am Tank- bzw. Fassboden absetzen. Anschließend trennt man den hellen Most ab und der übrige Trub wird entsorgt.

 

Warum werden Weine vor der Gärung geklärt?

Um besonders reintönige und vor allem fehlerfreie Weine zu erzeugen, benötigt der Winzer weitestgehend trubfreie Moste.

 

 

Unsere Auswahl an veganen Weinen können Sie hier bestellen.

 

 

Auf diesem Bild sehen Sie das Ergebnis einer gelungenen Vorklärung des frisch gepressten Saftes.

 

Links im Messzylinder unserer Rosé und rechts unserer Grauer Burgunder. In oberen Bereich der Zylinder erkannt man deutlich den hellen Most. Der feine Trub verbindet sich mit unserem pflanzlichen Klärprodukt und setzt sich zu einem festen Trubdepot am Boden des Schauglases wie auch im Tank ab.

 

Den hellen Most ziehen wir nun oberhalb des Depots ab bevor dieser dann durch die alkoholische Gärung zu Wein wird.